Der 5. Wiener Feuerwehrlauf
in Memoriam Michael Podhornik am 4. Mai 2002

Die 5. Auflage des Feuerwehrlaufes über 10 km stand unter dem Motto „Sport ohne Grenzen“ da zahlrei-che Behindertensportler die Möglichkeit hatten, mit Feuerwehrmännern aus ganz Österreich und Deutschland ein Lauffest zu feiern.

Die Startnummern konnten heuer im verkehrsmäßig günstig gelegenem Donauzentrum abgeholt werden. Eine kleine Ausstellung war zu bewundern und trotz zeitweilig großem Andrang überreichten freundliche und bemühte Laufmitarbeiter den Sportlern ein tolles Poloshirt samt Überraschung.

Die Wettervorhersage ließ die Organisatoren zwar zittern, aber der Startschuss unserer Landtagspräsidentin Fr. Dr. Stummvoll knallte in einen blauen Himmel.

Unter großem Beifall beschleunigten die Rollstuhlsportler ihre Sportgeräte, fünf Minuten später nahmen die Läufer die Verfolgung auf.

Mit kurzweiligem Fachkommentar versorgt konnten die Besucher nun einige andere Attraktionen unserer Veranstaltung besuchen. Die Jüngsten wurden bei der Kinderbetreuung mit Spiel und Spaß unterhalten, zum Austoben bot sich eine Luftburg an. Die Älteren konnten ihr Geschick bei einer Kletterwand testen.

Nach 27 Minuten und 38 Sekunden erreichte Jürgen Eber mit seinem Handbike bereits wieder das Einlaufpodest nach der Ziellinie und wurde lautstark empfangen. Zu dieser Zeit stärkten sich die meisten Teilnehmer bei km 5, um den heftiger werdenden Südostwind besser trotzen zu können.
Unbeeindruckt vom heftigen Südostwind flog inzwischen Andreas Repp von der Sportunion Pottenstein förmlich dem Ziel entgegen. Mit neuem Streckenrekord von 32:55 Minuten überraschte er wahrscheinlich nicht nur die Insider, sondern auch sich selbst.
Schnellster Feuerwehrkollege war diesmal Heinrich Röck (SKV Feuerwehr LA) mit sehr beachtlichen 37:52 Minuten.
Knapp 10 Minuten nach dem Sieger, überquerte Brigitte Wieselthaler als schnellste Dame in 42:57 Minuten die Ziellinie und erhielt die erste von ca. 200 Rosen. Harald Habermayer, der Chef der Organisation, verteilte sie in gewohnter Herzlichkeit an alle Teilnehmerinnen.

Nach und nach strömten alle „Finisher“ zur reichhaltigen Verpflegungsstelle im Ziel, deren Tische sich unter der Last der Getränke, Brote, Früchte und Mehlspeisen förmlich bogen. Auch die langsameren Hobbyläufer konnten sich am reichhaltigen Buffet laben.

Pünktlich um 13:00 Uhr lieferte die Fa. Pentek-Timing die Ergebnisse mit allen Klassenwertungen und die Siegerehrung, durchgeführt vom ebenfalls mitgelaufenen Herrn Branddirektor, konnte beginnen.

Eine Bühne begrenzte den riesigen Schanigarten bei der Schilfhütte und vor der Sachpreisverlosung gab die Feuerwehr-Kultband „Backdraft“ bereits eine kurze Hörprobe für alle „After Race-Partygäste“.
Danach hieß es Vollgas mit Rhythmus und Stimmung und es bleibt nur zu hoffen, dass die Tradition des Feuerwehrlaufs auch im Jahr 2003 ihre Fortsetzung findet.

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