"Manchmal trifft des Schicksals Speer
diesen oder jenen schwer.
Lassen wir ihn nicht allein -
wir könnten selbst betroffen sein!"
-A.M.-

In eigener Sache

Unabhängig von vielen gefährlichen Feuerwehreinsätzen gibt es manchmal andere Fälle, bei denen man helfend eingreifen sollte.
Kollege Markus Praschinger wurde 1998 wegen einer schweren Erkrankung pensioniert. Ohne auf Details eingehen zu wollen muss festgestellt werden, dass ihn der Verlauf dieser Erkrankung inzwischen an den Rollstuhl fesselt und ihn zum Pflegefall werden ließ. Er wird hauptsächlich von seiner Frau betreut, die sich auch alleine um die Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren kümmern muss.
Noch nie war es so einfach, jemanden zu unterstützen. Der Ertrag aus den Getränkekonsumationen beim Feuerwehrfest fließt direkt der betroffenen Familie zu. Wer also im Festzelt in geselliger Runde das eine oder andere Glas leert, tut diesmal nicht nur sich etwas Gutes!
Diese Aktion wird von der Sport- und Kulturvereinigung mit Unterstützung des Dienststellenausschusses der Berufsfeuerwehr Wien durchgeführt.
Zu einem späteren Zeitpunkt sind weitere Maßnahmen geplant, um zumindest die finanziellen Auswirkungen, welche mit einem derartigen Schicksalsschlag verbunden sind, zu lindern.
Bei einem Besuch des Chefredakteurs am 9. 8. 2001 bedankte sich Markus Praschinger schon im vorhinein bei allen Kollegen, die ihn und vor allem seine Familie in dieser schwierigen Situation unterstützen wollen und ersuchte, dies auch entsprechend zu publizieren.
Die Redaktion spricht allen Kollegen, durch deren Mitarbeit in diesem Fall etwas geholfen werden kann, Dank und Anerkennung aus.
Unser Job ist es, schnell zu helfen wenn ein Problem besteht. Hier ist die Möglichkeit, die soziale Kompetenz der Feuerwehr im Krisenfall zu beweisen: einer für alle - alle für einen!

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